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 Gibson L-5C
   

Elegante Schönheit

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Anmerkung: Bereits kurz nachdem die ersten L-5 im Jahr 1923 das Licht der Welt erblickten, wurde sie ein absoluter Renner und ein Meilenstein in der Entwicklung von Archtop Gitarren. Es dauerte bis 1939 als die ersten L-5 mit Cutaway unter dem Namen L-5P (Premiere) auf den Markt kamen. Sie wurde sofort von professionellen Musikern begeistert angenommen und die Verkaufszahlen gingen schnell nach oben. Die Vor-Krieg L-5P sind heutzutage nach den Lloyd Loar 16" Gitarren die am teuersten L-5 Modelle überhaupt.

Materialien: 17“ massive Fichtendecke mit parallel Verbalkung, Boden und Zargen aus massivem geflammten Ahorn, geflammter Ahorn Hals mit 4,3cm Breite am Nullbund, spitz zulaufendes Ebenholz Griffbrett mit Block Einlagen aus Perlmutt, 14/20 Bünde, schwarze Kopfplatte mit Gibson Logo und Blumenvase Motiv aus Perlmutt, Einfassung 7-fach am Korpus, 5-fach an Hals, Kopfplatte und Schlagbrett, 1-fach eingefasste f-Löcher, Knochensattel, kompensierte Palisander Brücke.

Hardware: original Kluson Sealfast Mechaniken, Johnny Smith Tonabnehmer, Lautstärkeregler am Schlagbrett / originaler Mini-Klinke Kabelanschluss darunter, L-5 Saitenhalter mit Einsatz aus Silber.

Fakten: Diese L-5C weist als Besonderheit den mit 4,3cm erwünscht breiteren Hals auf, denn Ende der 60er Jahre hat Gibson oftmals sehr schlanke Hälse bei ihren Gitarren verbaut. Vermutlich deshalb trägt die Gitarre eine Halsstab Abdeckung mit "Custom" Aufschrift. Ausserdem wurde sie mit einem Johnny Smith Tonabnehmer ausgestattet, welcher ihren akustischen Klang naturgetreu widergibt. Die Seriennummer 80XXXX auf dem orangen Label datiert sie auf 1969 und es ist eine von 70 Stück in dem Jahrgang.

Zustand: Für das Alter befindet sich die Gitarre in hervorragendem, sehr gepflegtem allgemein Zustand. Sie ist viel gespielt worden und deshalb war eine Neubundierung unumgänglich. Diese Arbeit wurde absolut professionell ausgeführt und somit kann die Gitarre wieder die nächsten 50 Jahre gespielt werden. Alle Bünde sind glatt und poliert. Das rötliche sunburst sieht fast wie ein tangerine burst aus und ist bestens erhalten. Die typischen Nitrolack bedingten Sprenkelungen sind natürlich vorhanden. Das originale Zelluloid Schlagbrett musste erneuert werden, da es sich zersetzt hat (so wie es alle aus dieser Zeit früher oder später tun). Alles weitere ist original einschliesslich Mechaniken, Brücke, Lack, Saitenhalter etc.

Bespielbarkeit: Dank der hervorragend abgerichteten neuen Bünde ist das Spielgefühl einfach großartig. Ein echter Genuss ... Die Saitenlage ist niedrig und der pfeilgerade Hals lässt sich mühelos spielen. Der breite Hals und das C-Profil garantieren ein tolles Spielgefühl.

Ton: Die L-5C klingt über das gesamte Spektrum klar mit reinstem Ton. Ihr grosses Volumen klingt stets transparent. Sie hat den perfekten Ton für jede Art von Jazz. Ein Ton den nur eine Gitarre haben kann, die über viele Jahre gespielt wurde.

Koffer: Mit schwarzem original Gibson Koffer mit gelbem Plüsch.

Setup: Die Gitarre ist derzeit mit geschliffene Saiten bespannt (.012-.054). Die Gitarre wurde durchgecheckt und gereinigt.

Zusammenfassung: Eine Gibson L-5C aus einer besonders guten Epoche zu finden ist gewiss keine leichte Aufgabe. Zum Verkauf zeigen sie sich in einwandfreiem Zustand nur noch sehr selten. Sie ist eine von nur 286 die während der Dekade 1960 bis Ende 1969 gebaut wurde. Vielleicht ist das ein Grund, warum sie so selten zum Kauf angeboten werden. Oder liegt es doch an ihrer elegant einfachen Schönheit ?



















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