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 Fender Esquire 1966 mit zwei Tonabnehmer
   

Die Esquire

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Anmerkungen: Im Winter 1949-1950 wurde von Leo Fender und der Beihilfe von George Fullerton der Prototyp einer E-Gitarre entwickelt, welche bereits die Form der Esquire hatte und bereits im Frühjahr 1950 tauchte die Esquire im Fender Katalog Nr.2 als erste Fender E-Gitarre auf. Als besondere Vorteile wurden u.a. darin beschrieben, dass "der Besitzer in der Lage ist, den Hals in ca. 10 Minuten selbst zu wechseln". Die neue Fender Brücke ist die wichtigste Entwicklung heisst es weiter, welche es dem Spieler ermöglicht jede Saite einzeln in der Höhe und in der Länge zu verändern, um eine perfekte Intonation zu erreichen. Wenig später wurde die Esquire im Juli 1950 auf der Namm Convention in Chicago ausgestellt. Bereits im Herbst hat sich daraus die Broadcaster mit Halsstab und zwei Tonabnehmer weiterentwickelt. Der Name Broadcaster wurde jedoch nur bis Anfang 1951 verwendet, da die Fa. Gretsch unter dem zum Verwechseln ähnlich geschriebenen Namen Broadkaster bereits Schlagzeuge ab 1949 angeboten hat. Bis man bei Fender einen neuen Namen für die Broadcaster gefunden hatte ist in einer Übergangsphase dann kein Modell Name und nur Fender verwendet worden, auch bekannt als No-Caster. Im April 1951 wurde, in Anlehnung an die zunehmende Verbreitung der TV Apparate, der Name Telecaster eingefürt. Die Esquire wurde im Gegensatz zur Telecaster vorwiegend mit nur einem Tonabnehmer jedoch als Ausnahme auch mit zwei pickups bestückt und erstmal bis 1969 produziert

Materialien: Erle Korpus mit original Olympic white Lackierung welche schön vergilbt ist, Ahorn Hals mit Palisander Griffbrett.

Hardware: Die Gitarre ist vollständig original bis zum letzten Schräubchen einschliesslich Tuner, Brücke mit Saitenreiter, Schlagbrett, beide Tonabnehmer, Potis und Buchse, sämtliche Plastikteile und Schrauben. Zusätzlich ist ein Bakelit Schlagbrett mit dabei, siehe vorletztes Foto.

Fakten: Der Halsstempel 3 JUN 66 B datiert die Gitarre auf Juni 1966. Nach der Lötstelle des Massedrahtes beider Tonabnehmer zu urteilen wurde auch der Halstonabnehmer bereits 1966 im Fender Werk eingebaut, denn die Poti Codes 304-6617 bedeuten 17te Woche 1966. Der Korpus hat natürlich die korrekten Fräsungen wie z.B. diagonaler Drahtkanal. Die Nummer der Halsplatte ist 172XXX und stimmt mit dem Baujahr überein und der originale Fender Schriftzug auf der Kopfplatte ist auch eindeutig

Zustand: Die Esquire ist in phantastischem original Zustand. Für ihr Alter einfach erstaunlich und nicht leicht zu finden. Die Bünde haben noch reichlich Material. Der original Lack hat die typischen Lacksprünge und Abnutzungen einer Rock-Giatrre, welche über 50 Jahre auf dem Buckel hat.

Bespielbarkeit: Der Hals fühlt sich sehr angenehm an und lässt sich sehr komfortabel spielen.

Ton: Diese Esquire bietet über den 3-Wegschalter die gleiche moderne Schaltung wie die Telecaster:
Schalter vorne = Rhythmus Tonabnehmer
Schalter Mitte = beide Tonabnehmer
Schalter hinten = Steg Tonabnehmer

Koffer: Original Fender Rechteck Koffer ca. 1978. Innen in neuwertigem Zustand, aussen mit leichter Abnutzung, kaum der Rede Wert nach all den Jahren.

Setup: Die Gitarre ist derzeit mit .010-.046 Saiten bespannt. Die Saitenlage ist flach und ohne Schnarren eingestellt.

Zusammenfassung: Die Übersetzung von Esquire bedeutet soviel wie "Hochwohlgeborene" und dieses Modell hat die Musikgeschichte und ganze Generationen wie kaum eine andere beeinflusst, egal ob Rock, Blues oder Country auf ihr gespielt wurde. Unter den bekanntesten Spielern der Esquire finden sich Namen wie Jeff Beck, Bruce Springsteen und Albert Lee um nur wenige zu nennen. Übrigends, damals war der Listenpreis für die Esquire 166US$ plus 52,50$ für den Koffer, aber leider sind diese Zeiten wohl für immer vorbei





















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