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 Gibson Super 400C natur von 1962
   

Das Goldene Zeitalter

 

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Anmerkung: Seit ihrem Debüt im Jahr 1934 ist die Super 400 der Inbegriff von Gibson's Gitarren Modellen und zugleich die größte und teuerste Gitarre aus dieser Zeit. Nach verschiedenen Änderungen wurde 1939 die erste Super 400 mit einem Cutaway Design namens Super 400 Premiere vorgestellt. Später wurde sie umbenannt in Super 400C und sie wurde immer in verschwindend kleiner Anzahl produziert. Top Spieler wie Jazz Virtuose Kenny Burrell und viele andere bevorzugten die Super 400 und bis heute gibt es immer noch eine hohe Nachfrage von Spielern und Sammlern wegen ihres offenen Ton und der direkten Ansprache.

Materialien: 18" breiter Korpus mit runden cutaway und handgemachter, massiver Decke aus eng gemaserter Fichte, stark geflammter, zweiteiliger Ahorn Hals mit Mittelstreifen aus Mahagonie, massiver Boden und Zargen aus geflammtem Ahorn, spitz zulaufendes Ebenholz Griffbrett, Sattelbreite ca. 43mm, 20 Bünde, Perlmutt Positionseinlagen, Einlagen in Diamantform an Vorder- und Rückseite der Kopfplatte, Einfassung 7-fach an Korpus, 5-fach an Hals, Kopf, Pickguard, 3-fach an F-Löcher, Knochensattel, kompensierte Palisander Brücke.

Hardware: Saitenhalter mit eingraviertem Modell Namen, original Super 400 Abdeckung an Kopfplatte, "marmoriertes" Schlagbrett, geschlossene Kluson Mechaniken.

Fakten: Diese Super 400C von Anfang 1962 ist noch aus Gibson's wahrem goldenen Zeitalter und sie ist eine von nur 5 blonden aus dem Jahr '62. Das orange Label ist gut erhalten und deutlich lesbar. Die 5-stellige Seriennummer 49XXX vom Label stimmt mit der Nummer auf der Rückseite der Kopfplatte überein. Sie ist eine der letzten Super 400 mit einem zwei-teiligen Ahorn Hals und einem Mahagonie Streifen in der Mitte mit der alten Kopfplatten Form. Ab Mitte '62 wurden drei-teilige Ahorn Hälse mit zwei Streifen Mahagonie verwendet. Der Halsansatz wurde ab Werk schwarz lackiert. Dies wurde so nur bei manchen blonden Gibson Archtops aus den 50iger und 60ger Jahren gemacht (vgl. Thomas Van Hoose Buch "The Gibson Super 400" auf Seite 62 und 73).

Zustand: Die Gitarre ist in einem gepflegtem, sehr gutem Zustand nach all den Jahren. Sie wurde viel gespielt und deswegen war eine Neubundierung einmal notwendig geworden. Dies wurde perfekt ausgeführt und die Bünde haben noch eine Menge Reserven. Die Decke und Zargen haben ein paar kleinere dings und dongs hier und da aber nichts Dramatisches und die Rückseite ist ziemlich gut erhalten. Der originale Lack weist auf der Halsrückseite ein wenig Abrieb zwischen den ersten drei Bünden auf. Die Lackierung und Hardware ist komplett original. Ein zusätzlicher goldenen Gurt Knopf wurde am Halsfuss montiert. Der Halsstab und die Tuner arbeiten sauber, die Wirbel sind original und nicht verbogen. Die gesamte Einfassung ist original und dicht am Korpus.

Bespielbarkeit: Der Hals hat ein ausgeprägtes D-Profil und das solide Ebenholzgriffbrett gleitet sanft unter den Fingern hinweg. Die Gitarre fühlt sich an als ob man sie nicht nur hält und spielt sondern eher umarmt.

Ton: Der Klang ist offen und klar, mit durchdringenden Höhen, weichen Mitten und einem Bass mit enormer Projektion und einer sanften Wärme, welcher Klanghölzer von mehr als einem halben Jahrhundert eigen ist. Klanglich gibt es keinen Bereich, den diese Gitarre nicht gut abdeckt. Sehr schnelle Ansprache über das gesamte Griffbrett, ideal für brilliante Soli oder Begleitung gleichermaßen.

Koffer: Originaler schwarzer Vinyl Lifton Koffer mit orangem Plüsch innen und Gibson Schild aussen in sehr gutem Zustand. Der originale Griff wurde an einer Stelle verstärkt und ist jetzt stabiler als je zuvor. Sämtliche Verschlüsse, Scharniere und der Griff arbeiten einwandfrei.

Setup: Die Gitarre ist derzeit mit geschliffenen Saiten bespannt (.013-.054). Sie verträgt andere Saitenstärken, je nach bevorzugter Wahl. Die Gitarre wurde komplett durchgecheckt, wo nötig gereinigt und handpoliert, das Griffbrett und die Brücke wurden geölt.

Zusammenfassung: Bis zum heutigen Tag wird die akustische Super 400C als Spitzenmodell vermarktet und nur sehr wenige werden im Verhältnis zur elektrischen Version hergestellt. Die begrenzte Verfügbarkeit von Tonholz mit entsprechender Grösse, Schönheit und Qualität machen sie so gefragt und der daraus resultierende Ton so begehrt. Diese einmalige Schönheit stammt noch aus der Blütezeit von Gibson. Kein Zweifel, sie ist ein respektables Instrument von überdauernder Eleganz und Bespielbarkeit mit einer sehr guten Wertentwicklungsmöglichkeit
 





















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